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Arbeitszeitgsetz

Letzte Änderung: 21.09.2016

Arbeitszeitgesetz (ArbZG) im Arbeitsrecht

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) ist ein Bundesgesetz der Bundesrepublik Deutschland aus dem Jahre 1996, das Regelungen und Vorschriften zur Arbeit an Sonntagen, und Feiertagen sowie zum zulässigen täglichen Umfang der Arbeit und Möglichkeiten darüber hinausgehende Arbeit bei Freizeitausgleich beinhaltet. Nach dem Arbeitszeitgesetz ist in Deutschland grundsätzlich nur eine tägliche Arbeitszeit von 8 Stunden (zuzüglich Pause), also bei einer Sechstagewoche von 48 Arbeitsstunden und dies nur an Werktagen (Montag bis Samstag) zulässig. Eine Arbeitgeber-Weisung (Direktion) von täglich bis zu 10 Stunden ist zulässig. Im Bereich von Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen mit dem Betriebsrat kann mit ausdrücklicher Zustimmung des Arbeitnehmers auch eine noch längere Arbeitszeit (Mehrarbeit) vereinbart werden. In jedem Fall ist die Mehrarbeit durch Freizeit auszugleichen. Die Anordnung von Sonntagsarbeit bedarf grundsätzlich der behördlichen Erlaubnis. Der Bereich Medizin/Pflege findet durch Sonderregelungen Beachtung.

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