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Arbeitsbescheinigung

Letzte Änderung: 21.08.2014

Arbeitsbescheinigung im Arbeitsrecht

Die Arbeitsbescheinigung ist eine formalisierte Mitteilung des Arbeitgebers gegenüber der Bundesagentur für Arbeit, die dieser aufgrund öffentlich-rechtlicher Verpflichtung gegenüber der Bundesagentur für Arbeit bei Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses ordnungsgemäß ausgefüllt übermitteln muss, wenn die Bundesagentur für Arbeit oder der Arbeitnehmer dies verlangen. Die Verpflichtung ergibt sich aus § 312 SGB III. Hiernach ist der Arbeitgeber verpflichtet, diese Bescheinigung dem Arbeitnehmer zur Übermittlung an die Bundesagentur für Arbeit auszuhändigen. Zulässig und üblich ist aber auch die unmittelbare Übersendung an die Bundesagentur für Arbeit. Unterlässt der Arbeitgeber dies oder füllt er die Arbeitgeber-Bescheinigung nicht ordnungsgemäß aus und übermittelt diese so an die Bundesagentur für Arbeit, kann die Bundesagentur für Arbeit gegen den Arbeitgeber ein Ordnungsgeld bis zu 20.000 € erlassen, § 404 II Nr. 19 SGB III. Darüber hinaus kann sich der Arbeitgeber schadensersatzpflichtig gegenüber dem Arbeitnehmer machen, wenn dieser Nachteile in Bezug von Sozialleistungen oder Arbeitslosengeld hat.

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