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Betriebliche Altersversorgung

Letzte Änderung: 12.08.2014

Betriebliche Altersversorgung im Arbeitsrecht

Die betriebliche Altersversorgung ist ein staatlich gefordertes Rentenmodell, bei dem Beiträge entweder vom Arbeitgeber oder vom Arbeitnehmer oder von beiden zusammen (arbeitgeberfinanziert/arbeitnehmerfinanziert/teilfinanziert) an bestimmte Versorgungseinrichtungen gezahlt oder bei einer so genannten Direktzusage vom Arbeitgeber selbst angelegt werden werden, wobei diese Zahlungen steuer- und/oder sozialversicherungsrechtlich begünstigt erfolgen. Bei der Finanzierung oder Teilfinanzierung durch den Arbeitnehmer erfolgt dies i.d.R. durch Umwandlung von Entgeltbestandteilen (Entgeltumwandlung). Die Voraussetzungen und die Folgen einer betrieblichen Altersversorgung sind größtenteils im Gesetz über betriebliche Altersversorgungen (BetrAVG) geregelt. Hierin ist vor allem ein besonderer Insolvenzschutz geregelt, damit unverfallbare Anwartschaften des Arbeitnehmers auf Auszahlung im Rentenfall bei der Insolvenz des Arbeitgebers erhalten bleiben. Im BetrAVG sind als Versorgungseinrichtungen die Direktversicherung, die Pensionskasse, der Pensionsfonds und die Unterstützungskasse geregelt. Über eine Direktzusage, bei der der Arbeitgeber die Rentenleistungen gegenüber dem Arbeitnehmer selbst sagt, kann der Arbeitgeber über die Geldanlage frei entscheiden.

Fragen zur betrieblichen Altersversorgung? Rechtsrat Arbeitsrecht


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