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Kündigungsfristen

Letzte Änderung: 05.08.2014

Kündigungsfristen im Arbeitsrecht

Kündigungsfristen im Arbeitsrecht richten sich zunächst nach § 622 BGB. Dieser enthält verbindliche Kündigungszeiträume, die jeweils ab dem so genannten Zugang einer Kündigung berechnet werden. Zudem ist dort die Kündigungsfrist während einer Probezeit geregelt, die allerdings nur gilt, wenn sie vertraglich vereinbart ist. Enthalten sind auch Ausnahmetatbestände für kürzere Kündigungszeit, z.B. bei Kleinbetrieben in den ersten beiden Beschäftigungsjahren eines Arbeitnehmers. Abweichende Kündigungsfristen können sich aber z.B. aus Tarifvertrag oder einer Arbeitsvertrag Vereinbarung ergeben. Arbeitsvertrag Vereinbarungen müssen aber auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Ist eine arbeitsvertragliche Regelung unwirksam, gilt die gesetzliche oder tarifliche Regelung. Eine unwirksame arbeitsvertragliche Regelung kann viele verschiedene Rechtsfolgen haben. Verstößt eine Regelung z.B. gegen AGB-Kontrolle, so kann sich der Arbeitgeber auf diese Unwirksamkeit gegenüber dem Arbeitnehmer nicht berufen.

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